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Winterberg
Dienstag, 28 Mai, 2024

AKTUELLES

Neuigkeiten aus dem Rat der Stadt Winterberg

Gut gefüllt war die Tagesordnung des Rates der Stadt Winterberg bei der letzten Ratssitzung in 2023. Zu Beginn der Sitzung hat sich der Rat mit der Abfallgebühr für das kommende Jahr beschäftigt. Aufgrund der gestiegenen Deponie- und Abfuhrkosten musste der Rat die Abfallgebühren auf 84 Euro pro Person im jeweiligen Haushalt zu erhöhen. Da die Gebühren kostendeckend erhoben werden müssen, war eine Steigerung der Abfallgebühr leider unumgänglich. Gleiches gilt für die Kurbeiträge. Bereits bei der Aufstellung des städtischen Haushalts für das Jahr 2022 hat Bürgermeister Beckmann darauf hingewiesen, dass man auch bei den Aufwendungen für den touristischen Bereich auf die gestiegenen Kosten reagieren müsse. Daher folgte der Rat dem Vorschlag der Verwaltung auf eine Erhöhung der Kurbeiträge.

Auch hat der Rat beschlossen, dass die Zweitwohnungssteuer um 3 Prozent auf 18 Prozent erhöht wird. "Aufgrund der derzeitigen schwierigen Haushaltslage und den bevorstehenden Herausforderungen haben wir uns dazu entscheiden, die Zweitwohnungssteuer zu erhöhen. Zum einen ver-bessern wir unsere Einnahmenseite und zum anderen flankieren wir die städtebaulichen Maßnahmen, um das Dauerwohnen zu stärken mit dieser Maßnahmen", so Bürgermeister Michael Beckmann. Um den Zweitwohnungsbesitzern entgegen zu kommen, wurde auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, dass die Zweitwohnungsbesitzer künftig auch die Bürgerkarte erwerben können.

Gute Nachricht: Die Friedhofsgebühren verändern sich nicht!

Resolution des Rates zur bevorstehenden Mehrwertsteueranpassung

Die Mehrwertsteuer wurde zum 01.01.2024 für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen wieder auf 19% angepasst. In Folge des Corona-Steuerhilfegesetzes war die Mehrwertsteuer seit über zwei Jahren in diesem Bereich auf 7% abgesenkt. Der Rat der Stadt Winterberg hat nun mehrheitlich eine Resolution Mehrwertsteueranpassung auf den Weg gegeben, da die Mehrwert-steueranpassung Betriebe, insbesondere im ländlichen Raum, in ihrer Existenz gefährdet. Daher fordert der Rat der Stadt Winterberg, mehrheitlich, dass der Mehrwertsteuersatz für die o.g. Leis-tungen dauerhaft auf 7% beibehalten wird.

Forstbetrieb der Stadt Winterberg schließt das Jahr 2022 mit einem Jahresüberschuss von 3.570.471,51 Euro an

Der Fortbetrieb der Stadt Winterberg hat in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren das Kalamitätsholz aufgearbeitet und zu einem guten Preis verkaufen können. Hierdurch konnte für das Jahr 2022 ein Jahresüberschuss von 3.570.471,51 Euro erwirtschaftet werden, der in den Bildungsbereich der Stadt Winterberg fließt. Bürgermeister Beckmann bedankte sich beim Forstbetrieb für das große Engagement bei der Aufarbeitung der Borkenkäferkrise, die den Forstbetriebe sicher noch einige Zeit von der Wiederinstandsetzung von Forst- und Wirtschaftswegen bis zur Wiederbewaldung in Anspruch nehmen wird.

Stadt Winterberg schließt das Jahr 2022 mit einem Jahresergebnis von 2.276.320,34 Euro ab

Haushälterisch konnte die Stadt Winterberg das Jahr 2022 deutlich besser abschließen als geplant. Im Jahr 2022 konnte die Stadt Winterberg einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,276 Mio. Euro erzielen. "Das gute Jahresergebnis liegt insbesondere an der sehr guten Gewerbesteuerentwicklung – daher richten wir einen großen Dank an unsere Unternehmen. Das Jahresergebnis wird der Ausgleichsrücklage zugeführt. Es war gut, dass wir in 2022 gut gewirtschaftet haben und unser Spar-buch, die sogenannte Ausgleichsrücklage auffüllen können. Denn nur dank dieser Ausgleichsrücklage können wir in 2024 alle Herausforderungen, Projekte und Themen gestalten", so Bürgermeister Michael Beckmann und Kämmerer Bastian Östreich.

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