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Montag, 4 März, 2024

AKTUELLES

Thomas Kurschilgen neuer Bundesstützpunktleiter

Erfahrener Sportfunktionär übernimmt die Geschicke in Winterberg

Die über dreijährige Vakanz nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Sven Kästner als Bundesstützpunktleiter des Bob- und Schlitten-verbandes für Deutschland (BSD) und der damit verbundenen Geschäftsführung des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) am Stützpunkt Winterberg ist beendet. Thomas Kurschilgen hat das Amt am 1. Januar 2024 übernommen. Damit wird das Präsidium des NWBSV, das infolge der lange Zeit unbesetzten Stelle eines hauptamtlichen Leiters die Aufgaben am Stützpunkt ehren-amtlich leisten musste, wesentlich entlastet. "Wir sind sehr erleichtert, dass es dem BSD gemeinsam mit dem NWBSV nun nach der langen Vakanz gelungen ist, die Stelle des Bundesstützpunktleiters mit Thomas Kurschilgen zu besetzen, der mit seinem außerordentlichen Fachwissen den Stützpunkt Kufe in Winterberg gemeinsam mit allen Beteiligten erfolgreich weiter entwickeln wird", sagt der geschäftsführende Vorstand des NWBSV mit Präsident Hans-Jürgen Köhne und den beiden Vizepräsidenten Manuela Senger und Alois Schnorbus.

Der 63-jährige Kurschilgen besitzt reichlich Erfahrung in der Arbeit für Sportverbände. Zuletzt war er Direktor Leistungssport beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Davor verantwortete der ehemalige Stabhochspringer als Ressortleiter den Olympischen Sommer- und Wintersport für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Als stellvertretender Chef de Mission war er bei den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang dabei. Davor war er Sportdirektor beim Deutschen Leichtathletik-Verband und in verschiedenen Führungspositionen in der Wirtschaft tätig. Erfolge bei Olympia zu erzielen, sind ein Schwerpunkt des Bundesstützpunktes. Kurschilgen erklärt: "Der Bundes- und Landesstützpunkt Winterberg ist in der Spitze und im Nachwuchs gut aufgestellt. Dies dokumentieren die fünf Medaillen bei den zurückliegenden Olympischen Spielen in Peking und die fünf Medaillen im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften. Damit ist Winterberg einer der erfolgreichsten Bundesstützpunkte in ganz Nordrhein-Westfalen."

Das Hauptaugenmerk des BSP Winterberg/Kufe liege daher für die kommenden Olympiazyklen (2022 – 2026 und 2027 – 2030) einerseits in der altersgemäßen, zielgerichteten und verantwortlichen Entwicklung von talentierten Nachwuchsathletinnen, anderseits in der Ausprägung von Weltspitzenleistungen mit Final- und Medaillenerfolgen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Der neue Stützpunktleiter legt dabei einen starken Fokus auf die menschliche Zusammenarbeit mit den einzelnen, handelnden Personen. Kurschilgen betont: "In Zukunft wird bei meiner Arbeit stets der Athlet, die Athletin und ihre Trainerinnen im Mittelpunkt meines Handelns stehen, denn sie sind es, die in erster Linie für die Erfolge und Leistungen am Standort stehen."

"Um die Vorstellungen umzusetzen, werden die bestehenden Strukturen weiterhin professionell ausgerichtet und die bisherige gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, dem Olympiastützpunkt, dem Sportzentrum Winterberg intensiviert", so Kurschilgen, der nicht nur Diplom-Sportwissenschaftler und -Trainer ist, sondern auch berufsbegleitend ein Studium in Betriebswirtschaft abschloss. Er sammelte zudem bei führenden Leichtathletikvereinen wie dem TV Wattenscheid oder der LG Olympia Dortmund Erfahrungen in unterschiedlichen Funktionen der Vereinsarbeit. Die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen und dem Ehrenamt vor Ort ist daher eine Selbstverständlichkeit für den neuen Bundesstützpunktleiter. Er sagt: "Nur gemeinsam und in einem synergetischen Miteinander wird es gelingen Winterberg und den Kufensport in NRW erfolgreich in die Zukunft zu führen."

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