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Freitag, 24 Mai, 2024

AKTUELLES

Gesundheitstage

Der Seniorenbeirat lädt auch in der kommenden Woche zu den Gesundheitstagen ein. Hier die Übersicht:

Bewegung im Alter so lautet das Thema am Montag, 22. April, um 15 Uhr mit Stefan Meise, Sportwissenschaftler und Inhaber des Blue-Dawn-Gesundheitszentrums in Olsberg. Auch im Alter ist gezielte Bewegung mit Kraft- und Ausdauerelementen sehr wirksam. Der Referent wird in einem spannenden Mitmach-Vortrag über die Wichtigkeit von regelmäßigen Trainingseinheiten informieren. Je weniger wir uns bewegen und je schlechter die Ernährung ausfällt, desto drastischer zeigt sich das Ergebnis im Alter.

Am Mittwoch, 24. April, um 15 Uhr sind zwei Vorträge angesagt. Im ersten Teil informiert Dr. med. Thorsten Okulla – Facharzt für Neurologie im St. Franziskus-Hospital – über das Thema „Demenz – erkennen, verstehen, handeln“. Demenz ist ein Thema, das vielfach für Verunsicherung sorgt. Wann handelt es sich bei einem „schlechteren“ Gedächtnis um eine „normale“ altersbedingte Erscheinung und wann liegt eine Demenz vor? Der Referent wird diese und weitere Fragen zu dieser Problematik beantworten. Im zweiten Teil wird das Thema Demenz aus dem Blickwinkel Pflege behandelt: „Wenn es zu Hause nicht mehr geht“. Ute Freisen und Marie Gierse-Arsten von der Fachstelle „Pflege, Alter und Behinderung“ des Hochsauerlandkreises sind für Ratsuchende wichtige Ansprechpartner. In Kurzvorträgen werden die Hilfen bei demenziellen Erkrankungen vorgestellt.

Ferner steht Monika Matuszak – Caritasverband Brilon e.V. – an diesem Nachmittag auf einem Info-Stand zur kostenlosen Kurberatung bereit: „Gestärkt geht es besser“. Jemanden zuhause zu pflegen, kostet nicht nur viel Zeit, sondern stellt auch eine seelische und körperliche Anstrengung dar. Eine Kur kann das Gleichgewicht wieder herstellen. Frau Matuszak informiert ferner über die „Pflegeselbsthilfe“ (Kontaktbüro im Hochsauerlandkreis) und über bestehende Gesprächskreise für pflegende Angehörige.

Am Freitag, 26. April, um 15 Uhr ist die Abschlussveranstaltung der Gesundheitstage. In einer offen Diskussionsrunde wird ein aktuelles Thema behandelt: „Wie sieht die medizinische Versorgung zukünftig in der Stadt aus?“.

Mit dabei sind:

Michael Beckmann – Bürgermeister der Stadt Winterberg –

Carsten Röder – Geschäftsführer vom St. Franziskus-Hospital –

Jürgen Schäfer – Franziskus-Apotheke –

Ansgar von der Osten – Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe in Dortmund –

Statement der KVWL

„Der KVWL liegt die optimale ärztliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sehr am Herzen. Die Sicherstellung der ambulanten Versorgung steht für uns dabei an erster Stelle. Hausärzte und Fachärzte sind auch künftig die tragenden Säulen der Gesundheitsversorgung. Die KVWL setzt zahlreiche Instrumente ein, um den Nachwuchs frühzeitig für die ambulante Versorgung zu gewinnen und zielgerecht zu steuern. Auch für eine bessere Verknüpfung des ambulanten mit dem stationären Gesundheitssektor machen wir uns stark. Damit der ambulante Sektor künftig gestärkt wird, muss die Zahl der Medizinstudienplätze erhöht werden.

Denn klar ist: Der demografische Wandel macht auch vor der Ärzteschaft nicht halt. Als Gesellschaft müssen wir uns von dem Bild lösen, dass die vertragsärztliche Versorgung direkt vor der Haustür stattfindet. Die Nachbesetzung von Arztsitzen wird in vielen Regionen, vor allem im ländlichen Bereich, schwieriger, weil sich nicht genug junge Medizinerinnen und Mediziner für eine – eigene – Praxis entscheiden. Der Trend geht hin zu Kooperationsformen wie Gemeinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren, zu Anstellungsverhältnissen, zu Teilzeittätigkeiten. Die klassische Einzelpraxis wird seltener. Und Westfalen-Lippe ist schon heute `das Land der Praxisnetze`.

Wie wird die Arbeit in den Praxen aussehen? Die Zahl der Fachberufe und Qualifizierungsmöglichkeiten wird weiter steigen: Praxismanagerinnen und `Physician Assistants` – kurz: PA – nehmen den Ärztinnen und Ärzten schon heute Verwaltungsarbeit beziehungsweise medizinische Aufgaben ab. Sie werden künftig noch stärker zur Entlastung der Niedergelassenen beitragen. Die KVWL wird sich auch in der Zukunft dafür einsetzen, die Arbeit in den Praxen aufzuwerten und den Medizinischen Fachangestellten, den MFA, neue Entwicklungschancen zu bieten – wie heute schon mit der Fortbildung zur Digitalisierungsbeauftragten der Praxis, der „Digi-Managerin“.

Was wird die ambulante Medizin noch ausmachen? Ganz klar: Die Zukunft der Medizin ist menschlich UND digital. Wo unverzichtbar, wird auch zukünftig der menschliche Kontakt im Vordergrund stehen. Und wo sinnvoll, ersparen künftig wie schon heute Videosprechstunden Wege in die Praxis. Elektronische Patientenakten werden dabei helfen, Vorerkrankungen zu erkennen und Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Digitale Medikamentenpläne und Gesundheits-Apps fürs Smartphone erleichtern die Arzneimittel-Einnahme, weisen auf Medikamenten-Unverträglichkeiten hin und halten die persönlichen Gesundheitsinformationen für alle Beteiligten inklusive pflegende Angehörige und Pflegedienstmitarbeitende auf dem aktuellen Stand – sofern gewünscht, denn die Technik wird auch künftig dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.“

Veranstaltungsraum: Schulungsraum Pflegeschule Winterberg – Am Kurpark 4 (beim Oversum) in Winterberg – Aufgrund der begrenzten Sitzplätze bittet der Veranstalter um eine verbindliche Anmeldung bei: Walter Hoffmann – Rufnummer: 02981-9255814 – per E-Mail: walter.hoffmann49@gmx.de

– oder Norbert Möllers – Rufnummer: 01712583802 – per E-Mail: norbert.moellers@t-online.de.

An den Veranstaltungstagen werden vom Verein „Kipepeo“ fair und sozial e.V. Erfrischungsgetränke (Kaffee, Teee, Kaltgetränke), Kuchen und kleine ukrainische Köstlichkeiten angeboten. Der Verkaufserlös ist für die Ukraine-Hilfsaktion bestimmt!

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