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Winterberg
Montag, 27 Mai, 2024

AKTUELLES

FIS Snowboard Weltcup Winterberg

Der Weltcup im Parallel-Snowboard Anfang März hat nicht nur sportliche Höchstleistungen hervorgebracht, auch hinter den Kulissen wurde über einen längeren Zeitraum viel geleistet. Die Hauptverantwortung für dieses Sportgroßevent liegt bei dem Team der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, die als Ausrichter für viele Details Verantwortung trägt. Von dort aus wird die große Helfermannschaft angeworben, eingeteilt und mit den notwendigen Informationen versorgt. 159 Männer und Frauen aus 29 Ski- und Sportvereinigungen sowie aus privatem Interesse (zum Teil mit mehreren Hundert Kilometer Anreise) waren an bis zu fünf Tagen im Einsatz rund um den Poppenberg. Herausragend waren vor allem die 11 Ehrenamtlichen, die gemeinsam mit dem WTW-Team die insgesamt 7 Organisationssitzungen vor und nach dem Event besetzen und die Helferteams vor Ort einteilten. 5 Tage dauert der Auf- und Abbau der Rennstrecke, zu der neben viel TV-Technik, Zeitnahme und Sicherheitseinrichtungen auch Werbeanlagen und etliche weitere Details, wie zum Beispiel das Helferhauptquartier im Schullandheim Ahlen, zählen.

Die Touristik ist im Vorfeld vor allem für die Unterbringung der Funktionäre und der Sportteams aus der ganzen Welt sowie für die Ehrengäste zuständig. Rund um die Veranstaltung gilt es, etliche Absprachen mit der FIS, dem deutschen Snowboardverband, den TV-Technikern, der ARD, Sponsoren und Sportlern zu treffen. Parallel zur Präsenz am Poppenberg wird im Oversum an 5 Tagen das Rennbüro besetzt, welches für hunderte Akkreditierungen und für alle Belange rund um das Sportgroßereignis ansprechbar ist. Schließlich wird auch die Siegerehrungszeremonie aus der WTW heraus geplant.

Das alles wäre ohne den großartigen und dazu anstrengenden Einsatz des ehrenamtlichen Organisationsteams unter der Leitung von Klaus Brinkmann gar nicht möglich. Er ist ein „alter Hase“ und ihm steht ein aktives und erfahrenes Team, zu dem auch Snowboard-Legende Rolf Dickel zählt, in den unterschiedlichsten Funktionen zur Seite. Die Fäden laufen in der WTW beim Eventmanager Marius Tampier und Geschäftsführer Winfried Borgmann zusammen.

Auch die im vergangenen Winter schwierige Witterung war für die Liftbetreiber des Skiliftkarussells Winterberg kein Grund, diese hochkarätige Veranstaltung ausfallen lassen zu müssen. Denn ein solches Event von Weltklasse kann nur auf einer perfekten Piste stattfinden, die einer Prüfung durch die FIS standhalten muss. Das bekam die Region Berchtesgaden diesmal nicht hin, weshalb das Winterberger Rennen zugleich das Weltcupfinale wurde.

Neben den sportlichen Höhepunkten setzte auch der Poppenberg „Bei Möppi“ musikalische Highlights und so wurde den insgesamt 3.700 Zuschauer vor Ort ein attraktives Gesamtprogramm geboten, was auch die Sportteams sehr zu schätzen wussten. Die Veranstaltung ist nicht nur vor Ort sehr gut angenommen worden, sondern hat auch hohe Einschaltquoten bei der Liveübertragung in der ARD erzielen können. Insgesamt haben am Weltcupwochenende und 3,2 Millionen Menschen an den Bildschirmen die Wettkämpfe verfolgt. An beiden Tagen wurde damit ein Marktanteil von jeweils mehr als 10% erreicht.

So fiel auch das Fazit des deutschen Verbandes Snowboard Germany und der Verantwortlichen der FIS und der Wettkampfteams sehr positiv aus. Schließlich erreichte das Organisationsteam der WTW auch ein dickes Lob aus der Staatskanzlei Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte sich an der Ausrichtung dieser Sportveranstaltung finanziell beteiligt. Alles in Allem also Grund genug, sehr optimistisch und ambitioniert auf das Finale 2025 in Winterberg zu blicken.

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