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Freitag, 24 Mai, 2024

AKTUELLES

BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024

Stimmungsvoller Auftakt auf dem Winterberger Marktplatz

Es war ein mehr als würdiger und sehr stimmungsvoller Auftakt der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024: Auf dem rappelvollen Winterberger Marktplatz gab die Eröffnungsfeier am Mittwochabend, den 21.02.2024, den Startschuss für die nun knapp zweiwöchigen Titelkämpfe.

Die Freude war den Winterbergern und den zahlreichen internationalen Gästen sichtlich anzumerken, dass eine Weltmeisterschaft endlich wieder im Hochsauerland Station macht. Dementsprechend wurde das Motto der Veranstaltung "Zu Gast bei Freunden" gelebte Wirklichkeit. "Das Hochsauerland ist eine liebenswerte Region", sagte beispielsweise der Landrat des HSK, Dr. Karl Schneider. Winterbergs Bürgermeister Michael Beckmann hatte ein Gänsehautgefühl bei der Atmosphäre auf dem Marktplatz und bedankte sich bei Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen: "Ohne deren Fördermittel wäre es schwer, die Bahn zu betreiben." Für das Land NRW war Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt vor Ort, richtete die Grüße des Ministerpräsidenten und Schirmherren Hendrik Wüst aus.

Lokalmatadorin Hannah Neise holt in Winterberg Bronze

Was für ein Herzschlagfinale in der ersten Entscheidung der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften Winterberg 2024: Beim Skeleton der Damen holte Hallie Clarke aus Kanada, die bisher noch keinen Weltcup gewonnen konnte, den ersten Weltmeistertitel bei den im Sauerland ausgetragenen Titelkämpfen. Aus deutscher Sicht erfreulich war das Abschneiden von Olympiasiegerin und Lokalmatadorin Hannah Neise (BSC Winterberg), die sich mit 26 Hundertstelsekunden Rückstand auf Clarke die Bronzemedaille sicherte.

Skeletoni Christopher Grotheer sorgt für erste deutsche Goldmedaille bei der WM in Winterberg

Bei der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften Winterberg 2024 hat Christopher Grotheer für die erste deutsche Goldmedaille gesorgt. Grotheer gewann die Skeleton-Herrenkonkurrenz und damit seinen bereits dritten Weltmeistertitel.

Unter den Augen von Hendrik Wüst, NRW-Ministerpräsident und Schirmherr der Weltmeisterschaft, siegte Christopher Grotheer mit einer Gesamtzeit von 3:44,91 Minuten und einem Vorsprung von 23 Hundertstelsekunden vor dem Titelverteidiger Matt Weston aus Großbritannien.

Der Schirmherr Hendrik Wüst führte die Flower-Zeremonie durch und sagte: "Es ist hier eine wunderbare Atmosphäre, ein großes Kompliment an alle Ehrenamtlichen, vor allem an die, die hier 14 Tage ihre Freizeit reinbuttern."

Neise/Grotheer Weltmeister in der Skeleton-Mixed-Competition, Pfeifer/Jungk sichern sich Bronze

Was für ein spannender Abschluss vom dritten Wettkampftag und der Skeleton-Wettbewerbe bei den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024 in Winterberg: Im Mixed-Teamwettbewerb feierte Lokalmatadorin Hannah Neise gemeinsam mit Christopher Grotheer den Weltmeistertitel.

Die Bronzemedaille sicherten sich Jaqueline Pfeifer und Axel Jungk. Zunächst wurde ein vermeintlicher Frühstart von Jaqueline Pfeifer mit einer Zeitstrafe geahndet, diese aber wieder zurückgenommen. Am Ende war der Jubel über Bronze groß. "Ich bin sehr froh, dass ich mit Axel an den Start gehen durfte. Das war ein Traum von uns beiden und dass es für eine Medaille gereicht hat, ist umso schöner", erklärte Jaqueline Pfeifer.

Tolle Aufholjagd: Laura Nolte verteidigt WM-Titel im Monobob

Es waren reichlich Freudentränen, die im Zielbereich der VELTINS-EisArena flossen. Im Monobob der Frauen bei den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024 in Winterberg konnte Laura Nolte auf ihrer Heimbahn ihren Weltmeistertitel verteidigen.

Rekordweltmeister Francesco Friedrich sichert sich erneut Gold

Ammour-Brüder und Lochner/Fleischhauer komplettieren deutschen Dreifach-Triumph

Das Imperium hat zurückgeschlagen und das auch noch auf eine eindrucksvolle Art und Weise: Rekordweltmeister und Doppelolympiasieger Francesco Friedrich hat gemeinsam mit seinem Anschieber Alexander Schüller die Zweierbob-Konkurrenz der Herren bei den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024 in Winterberg nach Belieben dominiert und gewonnen.

Das sehr starke deutsche Ergebnis komplettierten Johannes Lochner und Georg Fleischhauer mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille ab. Bundestrainer René Spies war sehr zufrieden mit dem Abschneiden: "Alle drei haben es überragend gemacht. Hansi war schwerer gehandicapt als gedacht und daher bin ich froh, dass er Dritter wurde. Der zweite Platz von Adam ist unglaublich und ich freue mich sehr für ihn. Und Francesco hat wieder einmal gezeigt, dass wenn es drauf ankommt, der Sieg nur über ihn führt."

Überragend war auch die Zuschauerresonanz am letzten Wettkampftag der ersten Weltmeisterschaftswoche. Insgesamt 2300 Zuschauer kamen in die VELTINS-EisArena und sorgten damit für den bisher mit bestbesuchtesten Tag.

"Kufi" heizt den Zuschauern wieder kräftig ein

Keine Weltmeisterschaft ohne ein richtiges Maskottchen: Dieser Leitsatz gilt auch für die für die BMW IBSF Bob & Skeleton WM 2024 in Winterberg. Dort hat "Kufi" während der Wettkämpfe in der VELTINS-EisArena seinen großen Auftritt.

Er ist blau, er ist groß und ziemlich knuffig: Kufi, der Pinguin vom Südpol, ist bei der Bob- und Skeleton Weltmeisterschaft natürlich mit von der Partie. Das Maskottchen ist allerdings nicht erst seit dieser WM, sondern schon seit langer Zeit ein fester Bestandteil der VELTINS-EisArena.

Lisa Buckwitz und Vanessa Mark erstmals Weltmeisterinnen, Sieg im Zweierbob vor Laura Nolte/Deborah Levi und Kim Kalicki/Leonie Fiebig

Das Kaiserwetter am vorletzten Tag der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024 in Winterberg passte perfekt zum Triumph: Lisa Buckwitz hat gemeinsam mit ihrer Anschieberin Vanessa Mark im Zweierbob der Frauen den ersten Weltmeistertitel in ihrer Laufbahn geholt.

Den deutschen Dreifach-Triumph perfekt machte das Duo Kim Kalicki/Leonie Fiebig, das ebenfalls einen sehr guten vierten Durchgang hinlegte samt kurzzeitigem Bahnrekord (55,84 Sekunden).

Bei grandiosem WM-Abschluss: Francesco Friedrich sichert sich auch Viererbob-Gold

Insgesamt 28.000 Zuschauer kommen während der zweiwöchigen Titelkämpfe in die VELTINS-EisArena

Zwei grandiose WM-Wochen, die insgesamt 28.000 Zuschauer in die VELTINS-EisArena nach Winterberg anlockten, sind bei strahlendem Sonnenschein zu Ende gegangen. In der letzten Konkurrenz bei den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2024 gab es noch einmal einen deutschen Weltmeister. Francesco Friedrich gewann nach Gold im Zweierbob gemeinsam mit seinen Anschiebern Thorsten Margis, Alexander Schüller und Felix Straub auch die Viererbob-Konkurrenz.

Landrat Dr. Karl Schneider zieht positives Fazit

Der Landrat des Hochsauerlandkreises, Dr. Karl Schneider, zeigte sich sehr zufrieden und erklärte: "Die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften 2024 in der VELTINS-EisArena waren ein Aushängeschild für Winterberg und das ganze Sauerland. Der Eiskanal und die Region haben sich als Gastgeber hervorragend präsentiert. Mein Dank gilt den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich mehrere Jahre für diese WM engagiert haben und ohne die eine solche Großveranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Auch aus sportlicher Sicht bin ich sehr zufrieden, da unsere heimischen Sportlerinnen und Sportler auch auf dem Siegertreppchen gestanden und sogar WM-Titel gewonnen haben."

Bahnchef Stephan Pieper lobt Helfer

Bahnchef Stephan Pieper lobte dabei diejenigen, ohne die das Spektakel nicht möglich wäre: "Das ist natürlich der BSC Winterberg mit seinen mehr als 180 Helfern. Dann muss ich das Team des Sportzentrums nennen. Das ist einerseits die Bahncrew, die zwei Wochen lang das Eis hervorragend präpariert hat und andererseits sind das die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, denen ich ein riesengroßes, positives Attest ausstellen muss."

BSC-Vorsitzender Werner Adam: "Es waren ganz tolle Tage"

Der Vorsitzende des BSC Winterberg, Werner Adam, durfte sich somit nicht nur über die geleistete Arbeit von über 180 ehrenamtlichen Helfern des Vereins freuen. Für den BSC gab es auch reichlich Edelmetall dank der Siege von Laura Nolte im Monobob und Hannah Neise im Skeleton-Mixed-Team mit Christopher Grotheer (BRC Thüringen) sowie der Silbermedaille von Nolte mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) im Zweierbob. Dort gewann zudem Anschieberin Leonie Fiebig im Bob von Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) Bronze. "Es waren für den Verein und ganz Winterberg ganz tolle Tage", brachte es Adam auf den Punkt.

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