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Winterberg
Freitag, 24 Mai, 2024

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Man muss vom Start weg Vollgas geben. Aufholen ist auf der Piste schwierig

Der Snowboard-Weltcup im Parallelslalom steigt am 9. und 10. März in Winterberg / Interview mit Verbandspräsident Prof. Michael Hölz

Winterberg. Die besten Snowboarder der Welt im Parallelslalom und Winterberg? Diese Kombination passt hervorragend! Finden nicht nur die Raceboarder und Fans seit vielen Jahren, sondern auch der Snowboard Germany. Deshalb ist es den Verbands-Verantwortlichen nicht schwergefallen, grünes Licht zu geben für den Snowboard-Weltcup 2024 am 9. und 10. März am Poppenberghang in Winterberg. Snowboard Germany-Präsident Professor Michael Hölz freut sich im Interview auf fantastische Rennen und Weltcup-Tage im Sauerland.

Wann ist die Entscheidung pro Winterberg gefallen?

Dass wir unbedingt in Winterberg bleiben wollen, ist bei den Kolleg*innen vor Ort und in unserem Verband gleich im Anschluss an die erfolgreiche Veranstaltung im vergangenen Winter gefallen. In den Monaten danach mussten wir natürlich erst noch die Rahmenbedingungen wie Finanzierung und Termin klären. Dies ist nun gelungen und wir freuen uns auf den Weltcup im März.

Was hat den Ausschlag für Winterberg gegeben? Was zeichnet Winterberg im Vergleich zu anderen Veranstaltungsorten aus?

Wir – unsere Mitarbeiter*innen als auch unsere Athlet*innen – fühlen uns in Winterberg jedes Mal bestens aufgehoben. Das liegt vor allem an der Professionalität, mit denen die Kolleg*innen vor Ort am Werk sind. Darüber hinaus gibt es stets eine beeindruckende positive Resonanz aller teilnehmenden Nationen mit ihren Teams und der FIS-Verantwortlichen.

Was macht den Weltcup-Standort Winterberg für Sie persönlich und für den Verband besonders?

Mein persönliches Anliegen ist es seit Jahren, den Snowboardsport in ganz Deutschland – auch abgesehen von den Alpengebieten – weiterzuentwickeln. Das gilt natürlich für das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschland, Nordrhein-Westfalen, ganz besonders. Deshalb hoffen wir, dass ganz viele (kleine) Fans zum Zuschauen kommen und sich bestenfalls im Anschluss der Trainingsgruppe vor Ort anschließen.

Auf was dürfen sich die Fans freuen, wenn Sie Anfang März am Poppenberghang stehen?

Die Einzigartigkeit ist die Infrastruktur und die komplette Einsehbarkeit des gesamten Wettkampf-Hanges, für alle Zuschauer*innen. Ergänzt wird das Angebot durch Mitmachaktionen und Angebote für Fans aus dem Fan-Shop. Sicherlich gibt es auch die eine oder andere Überraschung mit regionalem Bezug.

Warum ist der Weltcup-Hang in Winterberg so herausfordernd für die Athletinnen und Athleten?

Die Schwierigkeit des Rennhanges liegt darin, das Gelände zu unterschätzen. Man muss vom Start weg Vollgas geben. Aufholen ist auf der Piste schwierig.

Wenn Sie für den Weltcup drei Wünsche frei hätten, welche wären das?

1. Eine Deutsche Siegerin, 2. einen deutschen Sieger, die 3. wieder von derart begeisterten Winterberger Zuschauern ins Ziel gejubelt werden.

Info-Box: Jetzt noch das Helfer-Team #teamwinterberg verstärken

Es sind zwar noch ein paar Wochen bis zum FIS Snowboard-Weltcup im Parallelslalom am 9. und 10. März in Winterberg, aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wer mittendrin sein willst statt nur dabei, kann sich noch bewerben für das #teamwinterberg und als Helfern bzw. Helfer ein wichtiges Puzzleteil sein, um auch diesen Weltcup wieder zu einem echten Spitzensport-Spektakel zu machen.

Bewerbungen sind möglich unter https://www.snowboard-winterberg.de

, https://www.fis-ski.com

sowie https://www.snowboardgermany.com;

• Auch bei Facebook wird unter

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