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Freitag, 24 Mai, 2024

AKTUELLES

Europameistertitel für Rennrodel-Doppel Degenhardt/Rosenthal

In der Team-Staffel landet Deutschland knapp hinter Gastgeber Österreich

Laura Koch gewinnt ihren ersten Junioren-Weltcup

Das Rodel-Doppel Jessica Degenhardt / Cheyenne Rosenthal (RRC Altenberg / BSC Winterberg) gewann in Innsbruck-Igls dank eines starken zweiten Laufs den dritten Weltcup in Folge und damit den Europameistertitel. Die EM wurde Race-in-Race gewertet. Nach den Erfolgen im kanadischen Whistler und in Winterberg war Cheyenne Rosenthal mit ihrer Doppelsitzer-Partnerin Jessica Degenhardt beim Eberspächer Rennrodel-Weltcup im Eiskanal von Innsbruck-Igls erneut in zwei Läufen nicht zu schlagen. Das Duo gewann vor Andrea Vötter und Marion Oberhofer aus Italien. Dritte wurden im Weltcup die US-Amerikanerinnen Chevonne Forgan und Sophia Kirkby. EM-Bronze sicherten sich die Lettinnen Marta Robezniece und Kitija Bogdanova.

Die BSD-Team-Kolleginnen Dajana Eitberger / Saskia Schirmer (RC Ilmenau / RC Berchtesgaden) wurden in der Weltcup-Wertung Siebte, in der EM-Wertung Fünfte. Das dritte deutsche Duo Elisa-Marie Storch und Pauline Patz (RT Suhl / SV Schmalkalden) verpasste in der U23-EM-Wertung knapp das Podest und wurde Vierter. In der Weltcup-Wertung belegten die Mädels Rang zehn, in der EM-Wertung wurden sie Achte.

Mit dem Gewinn des Europameistertitel feierten Degenhardt / Rosenthal eine Premiere. Die Weltmeisterinnen waren im Vorjahr bei der EM Dritte geworden. "Es war ein bisschen überraschend nach dem Training. Jessica ist angeschlagen. Im zweiten Lauf haben wir alles rausgeholt", sagte die in Winterberg-Silbach wohnende Rosenthal.

Das sächsisch-sauerländische Duo fuhr für den BSD dann auch die den Weltcup in Innsbruck abschließende Team-Staffel. Zusammen mit Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), dem Männer-Doppel Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden / WSV Königssee) und Einsitzer Max Langenhan (BRC Friedrichroda) mussten sich die Deutschen knapp den Gastgebern aus Österreich geschlagen geben, auf die der Rückstand keine zwei zehntel Sekunden betrug. Nun pausiert der Weltcupzirkus, bevor am letzten Januar-Wochenende die Weltmeisterschaft in Altenberg stattfindet.

In Winterberg zeigte sich beim 4. Junioren-Weltcup der Rodel-Nachwuchs aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes sehr erfolgreich. Lokalmatadorin Laura Koch vom BSC Winterberg war in ihrem ersten Junioren-Weltcuprennen wie bereits im A-Jugend-Weltcup nicht zu schlagen und gewann mit jeweiliger Laufbestzeit. Antonia Pietschmann (RC Ilmenau/ +0.158 Sekunde) und Alina Bräutigam (RRV Sonneberg/ +0.219) belegten die Ränge zwei und drei. Melina Hänsch vom BRC Hallenberg wurde Vierte mit 43 Hundertstel Rückstand. Für sie geht es nun direkt zu den Winter Youth Olympic Games in Gangwon/Südkorea, die am 15. Januar starten und bis zum 1. Februar dauern.

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