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Freitag, 24 Mai, 2024

AKTUELLES

Gold und Silber für Laura Nolte beim Weltcup in St. Moritz

Vier der sechs deutschen Weltcupstarterinnen im Zweierbob der Frauen aus NRW

Strahlende Miene von Laura Nolte bei den Bob-Wettbewerben des 4. BMW IBSF-Weltcup in St. Moritz-Celerina. Die Pilotin des BSC Winterberg schaffte es zwei Mal aufs Treppchen in der winterlichen Kulisse der Schweizer Berge. Am Samstag war im Monobob nur Lisa Buckwitz (BRC Thüringen) beim deutschen Doppelerfolg knapp vor Nolte.

Am Sonntag war die Reihenfolge umgekehrt. Nolte gewann mit Anschieberin Neele Schuten (TV Gladbeck) im Zweierbob vor Buckwitz und deren Anschieberin Lauryn Siebert (BSC Winterberg), der frisch gebackenen Sportlerin des Jahres von Paderborn. Der Abstand betrug knappe acht Hundertstelsekunden, nachdem Buckwitz im ersten Lauf noch mit sechs Hundertstel vor Nolte führte. Dritte wurde die Schweizerin Melanie Hasler mit Mara Morell. Damit kamen von sechs Frauen auf dem Podest im Zweierbob mit Nolte, Schuten und Siebert drei aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes. Mit Anschieberin Leonie Fiebig (BSC Winterberg), die mit Pilotin Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) auf Rang sieben landete, kam eine weitere Weltcupstarterin aus NRW. Die beiden hatten 2023 in St. Moritz noch den WM-Titel gewonnen.

Im Monobob einen Tag zuvor führte Weltmeisterin Nolte nach Lauf eins trotz eines Missgeschicks beim Einsteigen in den Schlitten im Ziel schließlich mit zwei Hundertstel vor Breeana Walker (Australien) und ihrer Teamkollegin Lisa Buckwitz (+ 0,12). Kim Kalicki folgte auf Rang vier. Die zweitbeste Laufzeit im zweiten Durchgang reichte Nolte nicht zum Sieg, weil Buckwitz ein Traumlauf gelang. In der Addition beider Läufe blieb Nolte 13 Hundertstel hinter Buckwitz. Bronze sicherte sich Walker (+ 0,15). Die routinierte US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor fuhr von Rang sieben vor auf vier, Kalicki wurde Sechste.

"Wir sind überglücklich und überströmt von Emotionen. Die Woche war ein emotionales Auf und Ab", sagte Nolte nach dem Zweierrennen und bedankte sich bei Schuten für ihr Vertrauen nach dem Sturz im letzten Winter beim WM-Rennen in der berüchtigten Kurve "Horse-Shoe". Schuten zeigte sich hocherfreut: "Am Ende war es eine Riesenüber-raschung für uns, wir hatten nicht mehr mit dem Sieg gerechnet, weil Lisa beispielsweise den Horse-Shoe besser getroffen hatte. Ich bin glücklich und zufrieden. Besser konnte es nicht laufen."

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