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Sonntag, 26 Mai, 2024

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Kolumne von Norbert Möllers

Der Arzt im Ruhestand meint:

Wer richtig alt werden will, wohin sollte man den schicken? In die Apotheke? Zum Arzt? Heilpraktiker? Lieber gleich ins Krankenhaus? Oder Altersheim? Bioladen? Fitnessstudio? Vielleicht Kirche? Einfach aufs Land? Lauter gute Ideen, aber alles verkehrt. Der Buchladen wäre es gewesen. Obwohl die Studie schon ein paar Jahre alt ist, scheint das immer noch ein sehr geheimer Geheimtipp zu sein: Lesen erhöht statistisch die Lebenserwartung, 3- 4 Stunden pro Woche, also eine halbe Stunde pro Tag. Egal was, aber ein Buch sollte es sein, Zeitung reicht nicht, da taucht man nicht tief genug ein, Fernsehen ist keine Alternative, weil die Fantasie nicht angeregt wird. Warum das so ist, ist bisher nicht genau bekannt, es muss mit der Bereitschaft zu tun haben, sich auf etwas anderes als sich selbst einzulassen. Das reduziert Stress, stärkt die Empathie und geistige Beweglichkeit. Keine Bedeutung hat Geschlecht, Einkommen, Herkunft oder Bildung, man kann die Bücher gekauft oder geliehen haben, erstmalig oder zum zwanzigsten Male gelesen. Bis zu zwei Jahre Überlebensvorteil, statistisch, leider nicht garantiert! Irgendwie wird einem also die Lesezeit gutgeschrieben. Wenn`s draußen ungemütlich wird: Buchhandlung oder Bücherei sind nicht so weit weg…

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