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Winterberg
Mittwoch, 12 Juni, 2024

AKTUELLES

557 Häuser wurden bzw. werden aktuell gefördert ausgebaut

850 bis 1.150 Häuser können über Gigabit-Richtlinie 2.0 noch ausgebaut werden

Schnelles Internet ist in allen Lebensbereichen – sei es im Beruf, in der Schule oder auch im privaten Umfeld – unverzichtbar geworden. Eine ausreichende Breitbandausstattung ist das A und O für den Alltag aller Menschen. Daher treibt die Stadt Winterberg den Glasfaserausbau in enger Zusammenarbeit mit dem Gigabitkoordinator des Hochsauerlandkreises, Ludger Laufer, seit vielen Jahren eng und zielführend voran. So wurden bzw. werden aktuell 557 Häuser über verschiedenste Förderprogramme mit einem zukunftsfähigen Breitbandanschluss, der bis ins Haus gelegt wird, ausgebaut.

Bürgermeister Michael Beckmann, Christine Schulte von der Wirtschaftsförderung, Gigabitkoordinator Ludger Laufer und Christof Schulte von der Telekom haben sich nun persönlich ein Bild von den Ausbauarbeiten des 6. Calls, also des 6. Aufrufs sich an Fördermaßnahmen zu beteiligen, der Bundesförderprogrames gemacht. Mit diesem Förderprogramm werden bis Ende 2024 mehr als 300 bisher unterversorgte Immobilien u.a. in Niederfeld, Züschen und Elkeringhausen an schnelles Internet angeschlossen. Das es unverständlich ist, wenn ein Haus als unterversorgt gilt, der direkte Nachbar auf der anderen Straßenseite jedoch nicht, ist nachvollziehbar. Allerdings hat die Stadt hierauf keinen Einfluss, da das einzig und allein an den Vorgaben der Förderaufrufe hängt. Um weitere Häuser an das Breitband anschließen zu können, hat sich die Stadt Winterberg an dem nächsten Förderaufruf beteiligt. Und auch hier koordiniert der Breitbandkoordinator des HSK, Ludger Laufer, die Bemühungen der einzelnen Kommunen.

Durch neues Förderprogramm können weitere 850 bis 1.150 Adresspunkte ausgebaut werden

Mit der neuen Gigabit-Richtlinie 2.0 des Bundes wird die Breitbandförderung mit dem Ziel neugestaltet, den geförderten und privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehemn, also den nicht geförderten Ausbau, so in Balance zu bringen, dass eine flächendeckende Erschließung möglichst erreicht und effizient umgesetzt werden kann. In dieser Woche hat Ludger Laufer den Förderantrag für dieses neue Förderprogramm auf den Weg gebracht "Wir gehen davon aus, dass wir mit der neuen Gigabit-Richtlinie 2.0 zwischen 850 und 1.150 Adressen ab dem Jahr 2025 gefördert ausbauen werden", so Christine Schulte. In der Ratssitzung im Juni hat der Rat der Stadt Winterberg für diesen Ausbau einen Eigenanteil von bis zu 2,15 Mio. Euro im Jahr 2025 freigegeben.

1.300 Häuser in der Kernstadt werden über Glasfaserplus (Joint Venture zwischen der Deutschen Telekom und dem IFM Global Infrastructure Fund) an das Glasfasernetz angeschlossen

In der Kernstadt baut Glasfaserplus/Telekom ab dem nächsten Jahr eigenwirtschaftlich das Glasfasernetz weiter aus. Das Telekommunikationsunternehmen geht derzeit postalisch auf die Bürgerinnen und Bürger der Kernstadt zu, um darüber zu informieren, dass schon jetzt ein Glasfaseranschluss vorbestellt werden kann. In den nächsten Woche ist zusätzlich ein Infomobil auf dem Marktplatz geplant.

"Mit dem neuen Förderantrag versuchen wir, die Unwucht, die durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Glasfaserplus zwischen der Kernstadt und Ortsteilen entsteht, auszugleichen. Dazu neben wir mehr als 2 Mio. Euro in die Hand, die gut angelegt sind. Eine gute Breitbandversorgung ist heute ein entscheidender Standortvorteil und damit wichtig für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Breitband sichert Arbeitsplätze, Wachstum, Innovation, Chancen der Digitalisierung und ist mittlerweile auch für die Bildung von großer Bedeutung," so Bürgermeister Michael Beckmann

Stadt Winterberg lädt am 15.11. um 19.00 Uhr zu einer Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Breitband ein

Um über das Thema Breitband umfangreich zu informieren, lädt die Stadt Winterberg schon heute zu einem Bürgerdialog Breitband am 15.11. um 19 Uhr. Der Ort der Veranstaltung wird noch bekanntgegeben. An diesem Abend wird auch erklärt, warum ein Straßenzug als unterversorgt gilt und der nächste nicht.

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